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Unser kleiner, aber regional durchaus bekannter Verein kümmert sich um in Not geratene,
schlecht gehaltene oder aus diversen Gründen "überflüssig" gewordene Katzen. Nach Kräften
nehmen wir "gestrandete" Tiere vorläufig in private Pflegestellen auf, versorgen und
kastrieren sie und versuchen schließlich, ihnen wieder ein gutes Zuhause zu verschaffen.
Da Verkehrsopfer und Dauerinfektionen in der freilaufenden Katzenpopulation täglich zunehmen, bemühen
wir uns - anders als die öffentlichen und damit meist auch öffentlich geförderten Tierheime -, selbst
verwilderte Katzen wieder so einzugewöhnen, daß sie unbekümmert im Hause leben können. Das braucht
oft viel Zeit und Geduld; manche Tierchen bleiben dauerhaft scheu; aber nur in erstaunlich seltenen
Fällen wird die Haltung im Hause psychisch gar nicht verkraftet. In aller Regel geben wir nur
Katzen für die Wohnungshaltung ab (Vertrag). Ein gesicherter Auslauf, z. B. ein gut vernetzter Balkon, ist
natürlich kein Problem, aber wir lehnen es prinzipiell ab, schmusigen Nachschub für Verkehrsopfer
zu liefern. Da wir uns vorsichtshalber stets ein Bild vom neuen Zuhause machen wollen, vermitteln wir nur im Umkreis von 100 km um Bonn.
Beinahe täglich erreichen uns neue Hilferufe: plötzliche Allergie (besonders bei Ferienbeginn!), Überforderung, der neue Hausfreund, Schwangerschaftshysterie, Umzug, Altenheim, Scheidung, Todesfall, zugelaufene Tiere, versäumte Kastrationen, kein Geld für den Tierarzt, Baumaßnahmen u.v.a.m. Uns werden zunehmend mehr Schicksale ans Herz gelegt, als wir mit aller Mühe vermitteln können. Viele von den unabweisbaren Notfällen sind schwer krank und bedürfen langfristiger tierärztlicher Hilfe. Unsere ausschließlich ehrenamtlichen Mitglieder tun, was sie können, um all den "überzähligen" Hausgenossen in unserer Region weiter zu helfen, die schlecht gehalten oder in ihren Familien nicht mehr geduldet werden oder wurden. Wo unsere Kräfte und Finanzmittel reichen, kümmern wir uns auch um wild lebende Bestände. Daher steht hier nur eine kleine, zufällige, aber repräsentative Auswahl von sehr vielen, die auf ein neues und vor allem individuelleres Zuhause warten. |
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(nähere Informationen bekommen Sie, indem Sie auf das jeweilige Bild klicken)
Die Tiere unseres Vereins befinden sich ausschließlich in privaten Pflegestellen. Sie leben dort in der Regel im Hause und können allenfalls in einen geschützten Auslauf, daher kann der Verein - im Gegensatz zu den meisten Tierheimen - fast nur Tiere ohne Auslauf zur Vermittlung anbieten. (Bitte entschuldigen Sie die Wiederholung, aber wir sind die ebenso langen wie fruchtlosen Diskussionen um die angebliche Natur der Haus- und Rassekatzen nach jahrzehntelangen Erfahrungen mit einigen hundert gestrandeten Tieren - darunter auch manch verwilderte, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an ihren Freilaufplatz zurück durfte, oder aus kommerziellen oder ästhetischen nicht mehr zurück sollte - gründlich leid.) Jedes Tier wurde bei seiner Ankunft tierärztlich untersucht, entwurmt und so bald wie möglich (nach-) geimpft und kastriert. Um einen Teil der anfallenden Kosten zu decken und um Tierhandel vorzubeugen, wird bei erfolgreicher Vermittlung eine Schutzgebühr von in der Regel 100 Euro je Tier erhoben (bei mit (*) gekennzeichneten Rassetieren liegt die Gebühr aus besonderen Schutz- und/oder Kostengründen höher - bitte fragen Sie ggfs. nach). Vor der Abgabe erfolgt eine tierärztliche Abgabeuntersuchung und ggfs. Entwurmung. Die Tiere werden in der Regel in ihr neues Zuhause gebracht. Daher haben wir den Vermittlungsbereich auf 100 km um Bonn begrenzt. Bei Abgabe von unkastrierten Jungtieren müssen sich die neuen Besitzer vertraglich zur Kastration (auf eigene Kosten) verpflichten. Babykatzen geben wir aufgrund trauriger Erfahrungen in aller Regel nicht unter 12 Wochen ab, dann aber entwurmt und mit 1. Impfung versehen. Eigentumsvorbehalt: Aufgrund von einer ganzen Reihe unerfreulicher Auseinandersetzungen bleiben die Tiere Eigentum des Vereins Katzen in Not e.V., lediglich der Besitzer wechselt und trägt ab Übernahme alle anfallenden Kosten. Können die neuen Besitzer das Tier oder die Tiere irgendwann nicht mehr halten, so sind sie an den Verein zurück zu geben. Jede Weitervermittlung bedarf der Zustimmung seitens des Vereins. Ansprechpartner bei Interesse oder weiteren Fragen finden Sie auf der Seite Kontakte. |